Als DELL angekündigt hat, dass es den OptiPlex Business-PC bald in einem ganz neuen Formfaktor geben würde waren wir sehr neugierig. Innovation im alten und auch oft immer wieder totgesagten Genre der PCs, die immer mehr Boden an die Notebooks verlieren, ist nötig und auch immer sehr spannend.
Endlich hatten wir jetzt die Gelegenheit diese neuen Ultras bei einem Kunden einzusetzen: Den DELL OptiPlex 3090 Ultra. Hierbei handelt es sich um das Einstiegsmodell in die neue Produktreihe.

Ist das wirklich ein PC?

Dell OptiPlex 3090 Ultra

Zuerst das offensichtliche: Ja, das ist ein PC und ja, er ist nur so groß wie eine Powerbank oder ein großes Netzteil.
Trotzdem ist in diesem handlichen Paket potente Hardware, die wir sonst aus Notebooks kennen.

In unserem Fall sind das folgende Spezifikationen:
– Intel Core i5-1145G7
– 16GB DDR4 RAM
– 256GB NVMe SSD
– Qualcomm WLAN Adapter

Fast wie beim Möbel bauen

Der Bausatz

Das hier ist der von uns zusammengestellte Bausatz für den OptiPlex 3090 Ultra. Ich hatte beim Auspacken ein bisschen das Gefühl wie bei neuen Möbeln aus Schweden, nur mit weniger Inbus in den Tüten. Als Monitor benutzen wir den DELL P2222H.

Zusammenbau

Der Zusammenbau ist in wenigen einfachen Schritten erledigt:
– Fuß zusammenstecken und verschrauben
– Fuß aufschieben und Recheneinheit reinschieben
– Bildschirm auf die Halterung klicken
– Verkabeln und Kabel verstauen

Schon fertig?

Im ersten Bild sieht man hier schön, wie der DELL OptiPlex 3090 Ultra in seinen Standfuß geschoben wird, in den anderen Bildern dann wie handlich das fertige Paket dann ist. Weiß man nicht, dass hier ein Rechner drin ist sieht das nur aus, wie ein Fuß, der ein bisschen dicker geraten ist.

Aber warum?

Ok, es ist einfach aufzubauen, technisch gut ausgerüstet und sieht am Ende gut aus. Aber was hat man denn nun davon, warum der Zauber?

Wenn ich den Platz auf oder unter dem Schreibtisch habe, um einen herkömmlichen PC unterzubringen ist das hier vielleicht nicht das richtige, aber was sind denn meine Optionen wenn nicht? Bisher schnalle ich mir entweder einen PC im Micro-Formfaktor hinter den Bildschirm, was ästhetisch gerade in öffentlichen Räumen oft nicht die beste Option ist, oder ich kaufe mir eine All-In-One-Lösung, wie z.B. den DELL OptiPley 3280 AIO.

Der kleine Ultra verbindet jetzt die Vorteile beider Welten. Ich habe auf der einen Hand ein Gesamtbild, das aus einem Guss wirkt. Auf der anderen Seite habe ich aber auch die technische Flexibilität eines traditionellen PCs. Größerer Bildschirm oder vielleicht ein Touchscreen? Kein Problem. Ich merke nach 2 Jahren, dass ich doch mehr RAM bauche? Kein Problem. Dazu dann auch noch ein Upgrade auf i7? Auch kein Problem, wobei ich dann hier den ganzen OptiPlex tauschen muss, Fuß und Bildschirm kann ich aber einfach weiter verwenden.

Und mir persönlich gefällt auch eine weitere Sache sehr gut: Anders wie beim AIO kann ich hier zwei identische Monitore nebeneinander stellen, wenn mir danach ist und muss nicht mit einem ähnlichen Modell vorliebnehmen.

Fazit

Mir gefällt, was DELL hier gemacht hat. Das Konzept wirkt durchdacht, die Handhabung ist einfach und das Ergebnis sowohl hübsch, als auch funktional.

Der OptiPlex 3090 Ultra und die ganze Ultra Reihe sind sicher nicht hier, um alle traditionellen PCs zu ersetzen, bieten aber eine weitere Option und Auswahl zu haben ist bekanntlich selten schlecht. An Stellen, an denen man bisher über AIOs oder Micro-PCs nachgedacht hat sollte man sich auf jeden fall mal ansehen, was DELL hier im Angebot hat.

Ausblick: Das ganze Thema Formfaktor bei PCs wird in einem späteren Artikel aufgegriffen, einfach die Augen offen halten in den fusicNews

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